Freitag, 24. Dezember 2010

Stille Nacht, Heilige Nacht

An alle erstmal ein frohes Weihnachtsfest und danach ein schönes neues Jahr!
Für mich wird dieses Weihnachten wohl ein absolut anderes Weihnachten.
Wenn in einem Zeitungsbericht steht: „Weiße Weihnacht ist sehr wahrscheinlich“, dann kann ich darüber nur lächeln. Bei mir in Kenia sieht es gerade so aus:


Heute früh musste ich erstmal wieder waschen...man hat ja sonst nichts zu tun :)
Dann war ich noch ne Weile in der Werkstatt und danach noch ne Weile mit den Kindern zusammen.
Hier ist es gerade richtig warm, sodass das Fahrradfahren in die Stadt um noch die üblichen letzten Weihnachtseinkäufe zu machen, richtig anstrengend war.
Heute Abend feiern wir alle zusammen (auch mit den Freunden von Stella und Melanie, und noch vier anderen Freiwilligen von irgendwo aus Kenia)
Es gibt Käsespätzle :)
Und es wird gewichtelt. :)



Für den 25. wurde ich von Ruth, der Chefin von Toto-Love gefragt, ob ich die Kinder beim Weihnachtslieder singen in der Kirche mit dem Klavier begleiten kann. Ich hoffe dass ich mit den Kindern hier nachmittags auch noch etwas feiern kann.

Am 27. wollen wir dann alle zusammen nach Mombasa fahren. Also per Matatu nach Nairobi und von dort mit dem Zug nach Mombasa. Der Zug fährt ziemlich langsam, jedenfalls soll er über Nacht, ca. 14 Stunden fahren :) Dort in Mombasa wollen wir zusammen mit einigen anderen Freiwilligen ins neue Jahr reinfeiern.

Ich lasse mich mal überraschen :)

Liebe Grüße und nochmal frohe Weihnachten aus Embu

euer Philipp

Montag, 13. Dezember 2010

Schneeflöckchen Weißröckchen....???


Erstmal allen eine wunderschöne Adventszeit!
Von verschiedenen Leuten habe ich gehört, dass Deutschland wohl vollkommen verschneit und zugefroren ist. An so etwas ist hier ganz und gar nicht zu denken. Es ist wie gehabt sommerlich warm, und man kommt besonders um die Mittagszeit ganz schön ins schwitzen, jedenfalls wenn man draußen arbeitet.
Bei mir ging es die letzte Zeit etwas drunter und drüber...
Den ersten Advent habe ich in Nairobi verbracht und war auch dort mal in der Kirche. Das Tolle dort war, dass der Gottesdienst auf Englisch war, ich also endlich mal alles ohne „persönlichen Übersetzer“ verstehen konnte :)
Zurück in Embu sind wir am Montag das erste Mal umgezogen. Das heißt, alle Sachen und Dinge wieder in den Koffer und den Rucksack stopfen, alle Habseligkeiten von uns vieren auf einen Pick-Up laden und zum neuen Haus fahren, dort wieder alles ausladen und in nem Schrank verteilen und fertig. Natürlich mussten wir für das Haus erstmal noch dies und dass, (z.B. Waschschüsseln und Bettwäsche) einkaufen, was dann schon einen ganzen Tag in Anspruch genommen hat :)
Das neue Haus ist ehrlich gesagt einfach riesig (ich finde es ja fast ein bisschen zu groß, aber da gewöhnt man sich richtig schnell dran). Wir haben auch unseren eigenen Garten in dem Bananen, Mangos, und Papayas wachsen. Letztere haben wir auch schon fleißig geerntet und verspeist :) Einfach toll!
Am Freitag den 3 Dezember haben Stella und ich richtig harte kenianische Erziehungsmethoden miterleben müssen. Einer der Jungen war durch ein offenes Fenster in das Gästehaus im Kinderheim eingestiegen und hatte unter anderem ein Handy gestohlen.
Die Strafen für Diebe sind hier allgemein sehr hart. Für den Jungen bedeutete das, dass er auf dem Bauch liegend von zwei Leuten festgehalten wurde, während er von einem dritten mindestens zwanzig Stockhiebe auf den Hintern bekommen hat. Obwohl „caning“ eigentlich verboten ist, wird es hier überall als normale Strafe verwendet. Es gibt offenbar sogar ärztliche Anweisungen, wie geschlagen werden sollte (z.B. bei Jungen auf den Hintern und bei Mädchen auf die Finger...)

Am Samstag habe wir eine kleine Einzugsparty gemacht. Dazu waren zwei Freiwillige aus Nairobi da, welche wir voriges Wochenende besucht hatten. Auch einer aus Kisumu am Victoriasee war da und noch ein paar Leute aus Embu, die wir irgendwie kennen gelernt haben.

Nachmittags am zweiten Adventssonntag waren wir mit einigen Kindern schwimmen. Wie üblich in einem offenen Becken (und das im Dezember :) ). Viele von den Kindern können leider nicht wirklich schwimmen. Bei einigen habe ich versucht es ihnen etwas beizubringen, aber dafür ist ein Tag einfach viel zu wenig...

Am Mittwoch war David unser Mentor wieder da und wir haben endlich den ganzen Papierkram für unsere Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis ausgefüllt. Das einzig blöde daran ist, dass Stella und ich jetzt erstmal im St. Stephens wohnen müssen.
Das hat zwar den Vorteil, dass man keinen Arbeitsweg hat und dass man zu den Kindern leichter eine Beziehung aufbauen kann, da man auch abends da ist wo alle einfach zusammensitzen und Fernsehen gucken oder sich unterhalten und nicht wie tagsüber alle mit irgendwelchen Aufgaben beschäftigt sind.
Das dumme ist jedoch, dass man viel weniger Privatleben hat, da alles was man macht von den Kindern und den Angestellten wahrgenommen wird. Und wir können nicht mit Katja und Melli zusammen wohnen, was einfach viel schöner ist als nur zu zweit zu sein...

Also habe ich heute, Montag den 13. Dezember das zweite Mal hier in Kenia meinen Koffer und Rucksack gepackt und mit ein paar Tüten und anderem Kram auf einen Pick-Up geladen und bin umgezogen...

Eine weitere Sache, mit der ich mir hier sehr gerne die Zeit vertreibe und was ich auhc gerne nach nem nervigen Tag mache ist Billard spielen. Billard, oder "Pool"  wie es hier genannt wird ist hier allgemein recht beliebt. Inzwischen bin ich seit mehr als einem Monat schon fast wöchentlich mit James Pool spielen gewesen und ich werde langsam gut genug um´nicht zwangsläufig zu verlieren :)
Ich lasse mich jetzt mal überraschen, wie die Zeit hier im St. Stephens wird :) Ich hoffe auf das beste.

Liebe Grüße aus Embu
euer Philipp

Donnerstag, 25. November 2010

Kenianische Arbeitsverhältnisse, Fußball und anderes.

Nachdem ich mich jetzt wieder eine Weile vor dem Berichte schreiben gedrückt habe lasse ich mal wieder was von mir hören.
Mir ist (jetzt schon eine Weile her) mal richtig bewusst geworden, warum schon 500 Kenia-Schilling(KSH, ca5€)für viele Kenianer einiges Wert ist. Als ich an einem Tag einen bereits ausgelieferten Schrank noch lackieren war, wurde ich von unserem „Auftraggeber“ gefragt ob ich noch mit helfen wolle einen LKW mit zu beladen. Da ich nichts anderes vor hatte hab ich einfach mal mitgemacht.
Also habe ich mindestens 1,5 Stunden in der heißen kenianischen Sonne schwere Zaunspfeiler aus Beton geschleppt und auf nen LKW gehievt. Auch wenn wir mindestens 4 Leute pro Pfeiler waren kommt man dabei richtig ins schwitzen. Dafür habe ich danach 75 KSH, also etwa 75 Cent bekommen...

Am Samstag den 6. November bin ich mit dem St.Stephens Fußballteam (wobei viele Spieler auch von außerhalb kommen) nach Kigari, ein „Stadtteil“ welcher etwa eine viertel Stunde (per Matatu)
von der Innenstadt entfernt liegt, zu einem Fußballurnier gefahren. Diese Fahrt stellt auch meinen persönlichen Rekord in der Überfüllung eines Matatus dar: wir waren 28 Personen in einem Matatu für 14 Passagiere :)
Dort haben wir zwei Spiele gespielt, das erste wegen unaufmerksamer Schiedrichter verloren und beim zweiten waren die Gegner einfach viel besser.... Auch wenn ich wieder mit nem schönen Sonnenbrand zurückgekommen bin war es ein lustiger Tag.

Edwin, mein Gastbruder hat es jetzt offenbar geschafft wieder recht normal zur Schule zu gehen und hat jetzt auch die Abschlussprüfungen der 11. Klasse (hier Form 3 genannt) recht gut abgeschlossen.

Einen Sonntag Nachmittag waren wir mit Maureen unserer Gastschwester und einigen Kindern aus St. Stephens schwimmen. Eigentlich war geplant mit denen schwimmen zu gehen, die ihre Primary- School (die hier bis zur achten Klasse geht) abgeschlossen haben aber letztendlich sind auch einige andere mitgekommen.
Ist schon lustig im November im strahlenden Sonnenschein in nem offenen Pool schwimmen zu gehen :)

Diese Woche habe ich beschlossen mal zum Arzt zu gehen, da meine Haut einige immer größer werdende mit Grind bedeckte Stellen aufwies. James hat mir einen offenbar sehr guten Arzt empfohlen er hat mir Dienstag Nachmittag gezeigt wo der ist. Der Arzt selber war jedoch nicht da und die Schwestern meinten, ich solle am Nächsten Tag gegen 5.30 morgens kommen.
Also bin ich Mittwoch gegen 4.00 Uhr aufgestanden und war dann gegen 5.40 Uhr bei der Praxis.
Dort im Gang saßen bereits 15 Leute die darauf warteten, dass die Praxis um 6.00 Uhr aufmacht.
Also habe ich die Wartenummer 16 bekommen und angefangen mit warten.....
Nachdem ich dort den halben Tag im Wartezimmer verbracht habe bin ich gegen 15.00 drangekommen. Ich habe also ganze acht Stunden gewartet um von einem richtig professionellen Arzt behandelt zu werden. Dabei habe ich einige Punkterekorde in sämtlichen auf meinem Handy vorhandenen Spielen gebrochen und den Teil der mit Reisetipps für England und die USA in meinem Englischwörterbuch durchgelesen...
Ich glaube dieser Arzt hat noch eine Praxis in Nairobi und er pendelt immer hin und her... (nach der Beschreibung von James schläft der offenbar so gut wie nie...)
Mit der Medizin die ich bekommen habe wird das ganze Hautproblem jedochs chopn deutlich besser. Es hat sich also gelohnt :)

Dieses Wochenende wollen wir Nairobi fahren um dort mal ein paar andere Freiwillige zu besuchen.
Und nächste Woche planen wir umzuziehen. Da es hier für die meisten seeeehhhr ungewöhnlich (um nicht zu sagen unmöglich) ist, dass ein Junge und ein Mädchen ein Schlafzimmer teilen, haben wir schon eine ganze Weile nach einer anderen Wohngelegenheit gesucht. Letztendlich musste natürlich noch Papierkram erledigt werden wodurch auch noch einige Probleme entstanden sind.
Jetzt sieht es jedoch so aus, als ob jetzt alles gelöst ist... Hoffen wir das beste :)

Was für mich noch total komisch ist, ist, dass am Sonntag schon erster Advent ist!
Und hier fühlt es sich an als wäre immernoch Juli :) Ich bin gespannt, wie Die Adventszeit hier wird ...

Liebe Grüße aus Embu
Philipp

Montag, 1. November 2010

Habari?

(Wie geht’s?)
Zu aller erst vielen Dank für die vielen lieben Grüße und Wünsche!
Hier in Kenia geht alles soweit seien Gang und bisher gab es eigentlich keine großartigen Veränderungen. Aber ich habe die neuapostolische Kirche hier in meinem Stadtteil gefunden und konnte dort schon ein paar mal den Gottesdienst besuchen. Zwar wird hier in Kiswahili gepredigt und ständig per Dolmetscher in Ki-embu (die Muttersprache vieler Leute hier, da die Stadt größtenteils vom Stamm der Embu bewohnt wurde und wird), aber bisher hat immer ein Bruder neben mir für mich in Englisch übersetzt. Und wenn bisher irgent jemand von einer Reise wiederkam und berichtet hat, dass er sich in der dortigen Gemeinde sofort wie zu Hause gefühlt hat, dann kann ich das absolut bestätigen.
Am 20. Oktober war hier Feiertag, „Maschujaa-Day“ zu Ehren der Menschen die hier in Kenia für die Unabhängigkeit gekämpft haben. An diesem Tag sind wir mit acht der Kinder, welche den „Kenya Scouts“ angehören (ich glaube das entspricht etwa unseren Pfadfindern) in die Stadt gegangen, wo sie bei einem Polizeiumzug quer durch die Stadt zum Stadion mitgemacht haben.
Es war auf alle Fälle recht beeindruckend mindestens 200 Uniformierte (verschiedene Polizeigruppen, Sicherheitsleute, und die Scouts in verschiedenen Altersklassen) durch die Stadt marschieren zu sehen.
Hier in Kenia hat jetzt tatsächlich die Regenzeit begonnen. Bisher wirkt sich das so aus, dass es nachts meistens regnet und das teilweise auch recht stark. Früh am Morgen ist dann erstmal alles schlammig und auch etwas rutschig aber im laufe des Tages trocknet das bisher so schnell ab, dass abends schon wieder die übliche Staubschicht auf den Straßen ist.
Und es ist immer noch schön warm, sodass ich in meier Freizeit mit Sandalen und kurzen Hosen rumlaufen kann :)
Letzten Freitag wurde ich früh auf dem Weg zur Arbeit mit einem herrlichen Blick auf den Mt. Kenia überrascht.

Der Gipfel ist noch etwa 50 km von Embu entfernt und normaler Weise sieht man ihn wegen der diesigen Luft oder wegen der Wolken nicht. Am Morgen war es aber so klar dass es aussah, als wäre er gleich hinter dem nächsten Hügel...Da musste ich gleich nochmal zurücklaufen und meinen Fotoapparat holen :)

An diesem Tag habe ich auch das erste mal hier in Kenia einen Bart (Segelfliegersprache für Aufwind) beobachtet. Zwei Vögel die einfach nur kreisten und dabei immer höher stiegen ohne mit den Flügeln zu schlagen... Das war wieder so ein Moment wo man anfängt etwas zu vermissen und wo ich mich einfach nur in ein Segelflugzeug gewünscht habe...

Nachmittags bin ich unbeabsichtigt mit einem Gefängnistransport mitgefahren.
Die Matatus, also die üblichen öffentlichen Verkehrsmittel sehen alle etwa so aus: 

Ich bin also in eines eingestiegen, hab mich nur etwas gewundert dass kein Geldeintreiber drin sitzt oder steht und erst als ich drin saß, hab ich bemerkt, dass das „Matatu“ von zwei Polizisten gefahren wird. Neben und hinter mir saßen ganz normale Leute.
Jedoch sind wir kurz nachdem ich eingestiegen bin von der Hauptstraße abgebogen und zum Gefängnis gefahren. Dort sind dann die sechs Inhaftierten, welche ganz hinten im „Matatu“ saßen und allesamt schwarz weiß gestreifte Gefängnisanzüge an hatten, ausgestiegen und haben in Zweierreihen hockend darauf gewartet das das Tor geöffnet wird.
Als alle drin waren sind die Polizisten wieder eingestiegen und wir sind wie ein ganz normales Matatu in die Stadt gefahren. Nur gekostet hat es nichts :)
 Samstag Nachmittag war ich das erste mal hier in Kenia beim Friseur. Die Mähne musste mal wieder ab :)
Jetzt sehe ich so aus:

Der Friseur hat etwa zwei Stunden gebraucht und manchmal hatte ich das Gefühl, das er am liebstens jedes Haar einzeln abschneiden würde und dass er nach dem Prinzip arbeitete, das  man, wenn man zehn mal einen Millimeter abschneidet, auch einen Zentimeter geschafft hat :)
Das Problem an der Sache ist nur, dass er sowas absolut nicht gewohnt gewesen sein kann. Die meisten Kenianer rasieren sich die Haare einfach auf ca 5 mm ab, was den Schneideprozess deutlich vereinfacht :)
Am Sonntag Nachmittag hab ich festgestellt dass mein Tagebuch fehlt. Da ich mein gesamtes Zimmer schon durchsucht hatte und ich es am Samstag mit im St. Stephens hatte habe ich dort danach gesucht. Einer der Jungen meinte, er habe einen anderen mit so einem Buch gesehen und hat mich zu ihm gebracht. Der hat mir das Buch auch wiedergegeben und behauptet, er hätte es in einem der Mülleimer gefunden. Jedoch waren alle beschriebenen Seiten ausgerissen und er meinte, er hätte es so gefunden. Als ich ihn gefragt habe ob er weiß, wo die Seiten sind, hat er mich sofort zum richtigen Mülleimer geführt, wo alles drin war, auch das was nur in dem Buch drin lag...
Das einzige was ich nicht weiß ist, ob ich es irgentwo liegen gelassen habe oder ob es zusammen mit dem Kuli (welcher ebenfalls verschwunden ist) aus meiner Tasche genommen wurde... Letzteres würde auch erklären warum schon immer mal etwas Kleingeld aus meiner Tasche verschwunden ist...
Schade dass man den Kindern nicht genug vertrauen kann um seine Tasche einfach in die Werkstatt zu stellen.
Zum Glück habe ich alles wiederbekommen und die etwas nassen Seiten sind immernoch gut lesbar...
Zur Zeit versuche ich ein paar Teile für mein Fahrrad zusammenzukaufen, was sich manchmal echt als Problem erweist, da ich eine recht genaue Vorstellung habe, was für Teile ich haben möchte :)
Mal sehen wie lange ich brauche um alles zusammenzukriegen.

Liebe Grüße aus Embu
Philipp

Freitag, 15. Oktober 2010

Auf Safari


Am Sonntag den 10.10.2010 (das dieses lustige Datum ist haben wir erst am Abend bemerkt)
war ich das erste Mal in einem Nationalpark hier in Kenia auf Safari.
Die Bezeichnung Safari ist eigentlich etwas komisch, da „Safari“ in Kiswahili einfach nur Reise bedeutet.
Wir, also Katja, Melanie, Stella, John und ich waren im Mwea Nationalpark, welcher gar nicht wo weit von Embu entfernt liegt.
John ist ebenfalls ein Freiwilliger, welcher auch mit uns hier in Kenia angekommen ist. Er unterrichtet in Kisumu am Victoriasee an einer Grundschule und hat uns dieses Wochenende einfach mal Besucht, da gerade Prüfungen geschrieben werden und er deshalb sein Wochenende verlängern konnte.
Zum Mwea-Nationalpark sind wir mit einem Taxifahrer, den Naomi für uns bestellt hat, zu sechst im Auto gefahren, also zu viert auf der Rückbank. Der Mwea-Park ist zwar relativ klein und eher unbekannt und auch weniger von Touristen besucht, jedenfalls waren wir an diesem Tag die einzigen die da waren.
Dort im Nationalpark sind wir auf einen geländegängigen Pick-Up mit Sitzbank auf der Ladefläche umgestiegen. Zwar mussten wir dieses Auto extra mieten denn wir hätten auch mit unserem Taxifahrer durchfahren können, aber es hat sich als sehr gute Entscheidung herausgestellt. Erstens hat man einfach viel mehr Platz als in dem kleinen Auto, zweitens sitzt man draußen und kann einfach viel mehr und besser sehen und drittens macht es einfach richtig Spaß so durch die auf der Ladefläche über die sehr holprigen Wege zu fahren. Und manchmal habe ich geglaubt, dass das Taxi einige der Wege niemals heil überstanden hätte...
Außerdem hatten wir dadurch noch einen Fahrer direkt vom Nationalpark, der alle guten Stellen kennt, und weiß, wo man welche Tiere beobachten kann.
Am Hauptquartier wurden wir erstmal von einem toten Krokodil genau neben dem Pick-Up überrascht. Ich fand es toll, sowas mal richtig aus der Nähe betrachten zu können.Als wir losgefahren sind haben wir erstmal nur Gestrüpp gesehen, welches sich im gesamten Nationalpark befindet. Nur am Tana-River, einem der größten Flüsse in Kenia, stehen mehr Bäume, die nicht vertrocknet sind.
Dann haben wir als erstes ein paar Zebras gesehen, die vor uns auf dem Weg „geflüchtet“ sind, und nach kurzer Zeit schon wieder im Gebüsch verschwunden waren...
Danach sind die ein paar Giraffen aufgetaucht, welche sich als extrem ruhige Tiere herausgestellt haben: Einfach dastehen und beobachten, was da auf dem grünen Auto vor sich geht...
als nächstes konnten wir ein paar Büffel sichten, welche jedoch auch sehr schnell wieder verschwunden waren. Nach und nach konnten wir Elefanten, Affen, Perlhühner, weitere Giraffen und Zebras, zwei Geckos, einige interessant aussehende Vögel und ab und zu auch ein paar Antilopen beobachten, wobei sich das bei den Antilopen auf maximal zwei Sekunden beschränkte, da sie meistens nur vor oder hinter und über den Weg gesprungen sind.
Der erste Elefant wurde auch etwas Wütens über uns, da wir auf dem geschlängelten Weg hin und her gefahren sind und wir ihm so einmal etwas den Weg abgeschnitten hat. Seinen Unmut darüber hat er mit einem lauten, schon sehr beeindruckenden Tröten in unsere Richtung bekundet, was einen schon erstmal ein bisschen erschreckt.
Ab und zu musste man sich wegen einiger herunterhängender Äste (teilweise auch mit Dornen) ducken. Einmal war ich etwas zu langsam, sodass ich jetzt ein paar Kratzer mehr und an meinem Hemd wieder etwas zu nähen habe :). Stella und John haben aufgrund der Äste auch jeder mal kurz ihre Mütze verloren :) Auch das fahren auf dem Pick-Up war teilweise recht anstrengend, da man einfach keine Sekunde auf der Fläche stehen oder sitzen kann ohne durchgeschüttelt zu werden oder sich nicht irgendwo festzuhalten.
Irgendwo am Tana-River haben wir angehalten und sind direkt ans Ufer gelaufen, von wo wir etwa zehn Nilpferde beobachten konnten. Das Leben eines Nilpferdes muss recht gemütlich sein: Den ganzen Tag im recht warmen Wasser liegen, ab und zu mal zum Luft-holen auftauchen, abends mal eben ca. eine Tonne Grünzeug fressen und danach wieder ins Wasser...
Es ist schon lustige, wenn man nur ein Paar Ohren und ein Paar Nasenlöcher aus dem Wasser ragen sieht. Ab und zu streckte mal eines den Kopf etwas weiter heraus, meist von einigen anderen gefolgt um zu beobachten was draußen am Ufer so vor sich geht.
Nach einigen Stunden, als wir schon wieder kurz vor dem Hauptquartier waren, sind wir nochmal auf einige Affen und danach auf eine ganze Gruppe von Zebras und auf eine Giraffe gestoßen. Diese Gruppe war weniger schreckhaft als unsere erste, sie haben sich eine ganze weile in Ruhe beobachten lassen. Und das nur etwa zehn Meter von uns entfernt!!!

Insgesamt war es einfach ein toller Tag im Mwea-Nationalpark, auch wenn es teilweise ganz schön anstrengend war. Aber ich denke, dass die Fotos für sich sprechen :)
Die Fotos von diesem Tag (oder besser gesagt eine kleine Auswahl) habe ich unter diesem Link abgespeichert:

Abends waren wir noch im „Gerish“ das ist ein Hotel und Restaurant keine 100 Meter von unsrer Haustür entfernt. Dort habe ich ein herrlich gebratenes viertel Huhn verspeist. Einfach köstlich...und toll auch mal wieder etwas heimisches zu schmecken....

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Donnerstag, 7. Oktober 2010

Der erste Monat ist ja schon rum...

Nach etwas längerer Zeit lasse ich nun mal wieder etwas von mir hören...
das die Pause jetzt etwas länger wurde, liegt hauptsächlich daran, dass ich einige Probleme mit meinem Konto hatte, und zwischenzeitlich nur noch 10 Kenya-Shilling (etwa 10 ct, von denen ich sechs Ingwer-Kekse hätte kaufen können, was ich letztendlich auch gemacht habe) hatte. Wir haben hier zwar einen Internetstick, jedoch funktioniert der nur recht langsam und auch nur, wenn der Empfang gerade mal in Ordnung ist, weshalb ich froh war, ab und zu mal E-Mails checken zu können, und auf diesem Weg versuchen konnte mein Konto-Problem zu lösen. Wenn dieser Eintrag erscheint, dann ist dieses Problem aber erstmal gelöst, oder ist auf dem Weg gelöst zu werden.
Was ich persönlich sehr interessant finde, ist, dass ich nun schon einen Monat lang weg bin, und die Zeit bisher vergangen ist, wie nichts, auch wenn ich außer meiner Arbeit nicht sehr viel gemacht habe.
Bei mir im St. Stephen´s Children´s Home, oder für mich größten Teils in der St. Stephen´s Werkstatt, läuft die Arbeit so vor sich hin, manchmal arbeitet man den ganzen Tag, manchmal ist den halben Tag einfach keiner da, und manchmal sitzen wir auch einfach herum und unterhalten uns, auch wenn sich eventuell etwas finden ließe, was man tun könnte. Aber es macht immernoch Spaß. Irgentwann habe ich mal einen Kreisel (also einen, den man mit einer Peitsche antreiben kann) gedreht, und ich hab mit John und James den ganzen Tag gekreiselt. Einige der Jungen haben offenbar etwas Blut geleckt, und so habe ich inzwischen mindestens 5 weitere gebastelt. Irgentwann hab ich sogar mal zwei Jungs gesehen, die im Klassenzimmer während der Mittagspause gekreiselt haben :)
Richtgig in der „Tischlerei“ habe ich inzwischen einige alte wacklige Stühle mit repariert, neu lackiert und neu gepolstert, welche inzwischen in dem neuen Krankenhaus stehen, welches inzwischen als „St. Stephens Health Center“ benannt ist, und im Stadtteil „Gatondo“ steht.
Es gibt hier so einige Stadtteile, das St. Stephen´s-Home und meine Gastfamilie sind z.B. um Stadtteil „Majimbo“. Ich habe es geschafft mir ein kleines Regal zusammenzuzimmern, was jetzt dazu dient, den riesigen Schrank, den jeder von uns vier Freiwilligen hat, etwas zu unterteilen und besser auszunutzen. Stella hatte die Idee, eine Art Hakenleiste mit gedrehten „Haken“ für jeden von uns anzufertigen. Naomi gefallen die Dinger so gut, das sie inzwischen auch eine hat, und auch John hat mit mir noch eine für sich gebaut.
Irgentwann abends hat es das erste mal richtig stark geregnet. Das ganze ist hier ohne Vorwarnung passiert, auf einmal hörte man nur, wie der Regen auf das Wellblechdach unseres Hauses Niederprasselte (ich glaube, hier hat so gut wie jedes Haus ein Wellblechdach...)
Edwin mein Gastbruder (ich hab ihn im letzten Eintrag falsch geschrieben, weil das ganze in dem kenianischen Englisch sehr ähnlich klingt) und ich kochen immermal zusammen das Abendessen, was das einzige ist, was die ganze „Familie“ immer zusammen macht.
Für dieses Abendessen wird meistens kurz vorm kochen festgestellt, das irgendetwas fehlt, also bin ich auch schon einige Male im Dunkeln auf den kleinen Markt bei uns um die Ecke, oder zum Fleischer, oder in einen der zahlreichen kleinen Läden, die es an jeder Straßenecke gibt gelaufen um noch irgendetwas zu besorgen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich offenbar im Dunkeln leuchte.
Am Tag hört man aller zwanzig Meter meistens von Kindern ein freudiges „Mzungu!“ (was „Weißer“ bedeutet) oder ein „How are you?“. Eigentlich denkt man ja, das man im Dunkeln nicht ganz so auffällt, da es außerhalb der Innenstadt von Embu keine Straßenbeleuchtung gibt und sonst nur ein paar einzelne Lampen von den Läden existieren, aber irgentwie bekommen die Kinder, die abends gegen 20.00 noch auf der Staße sind, das irgentwie mit das man da ist, also fangen sie wieder an nach einem zu rufen.
Seit Freitag dem 1.10. habe ich einen Namen in Ki-Embu, des Muttersprache von John und James und dem meisten Personal von St. Stephen´s: Philipp Mugwimi (was die Übersetzung von Jäger ist). James´ Nachname „Kivuti“ ist das Wort für den Vogel Strauß in Ki-Embu.
Schon interessant zu wissen, was die einzelnen Namen bedeuten :)

Diesen Sonntag war hier Erntedanktag. Wir sind in eine andere Kirche zusammen mit einigen Gemeindemitgliedern aus Naomis Gemeinde gefahren. Dort wurde viel Gemüse und auch Hühner gespendet, welche nach dem Gottesdienst versteigert wurden.
Naomi hat viele Bananen, einen Kürbis, einige Papayas und ein Huhn (lebendig) ersteigert.
Die Rückfahrt erfolgte genau wie die Hinfahrt mit ca. 25 Mann eingequetscht in einem Matatu.
Abends habe ich das Huhn zusammen mit Naomi geschlachtet. Ich fand es unglaublich interessant, mal zu sehen, wie das alles so vor sich geht und wie es in einem Huhn so aussieht :)
Am ende hat es leider trotzdem nicht so gut geschmeckt, wie ich es erhofft hatte...

Diese Woche ist bisher nichts ungewöhnliches passiert, aber am Sonntag wollen wir in einen National-Park fahren. Ich hoffe, dass ich dort mal ein paar Tiere zu Gesicht bekomme.

Erstmal wieder liebe Grüße an alle
eruer Philipp

Montag, 20. September 2010

Bilder

Hier noch einige Bilder. Ich hoffe, dass ich bald nochmehr habe.

Das ist das Haus in dem wir mit unserer Gastfamilie wohnen. Und alles ist natuerlich eingezaeunt und mit einem Schweren Eisentor versehen.
Bei David in Nairobi waren sogar noch Glasscherben auf den Mauerkronen angebracht.







 Das ist John, mein "Kollege" (oder wohl eher Lehrer...)
Mit ihm und James (von ihm hab ich noch kein Bild) arbeite ichin der werkstatt.
















Das hier ist die Werkstatt. Also die Holzwerkstatt.
Es gibt noch eine Weitere in der geschweisst wird (was ich inzwischenauch schon gemacht habe :)  )



















Diese drei Bilder sind von der "Prozession" von Tot-Love, dem Projekt von den anderen zwei Maedels.


























Die erste Woche auf Arbeit

Es ist schon wieder einiges passiert in den letzten Tagen.
Samstag war ein Umzug quer durch die Stadt von „Toto-Love“ (was soviel heißt wie „Kinder-Liebe“), dem Projekt von Katja und Melanie. Stella und ich sind mitgelaufen, weil wir am Samstag frei hatten. Jeder hat ein extra bedrucktes T-Shirt bekommen, und wir vier wurden schon auf dem Weg zum Treffpunkt ein paar mal darauf hin angesprochen. Da der Umzug während der Mittagszeit stattfand, wurde es mit der Zeit doch recht warm, und man merkt, wie anstrengend es sein kann, nicht einmal 5 km zu laufen....
Toto-Love ist soweit ich weiß, ein Kinderheim für AIDS-Waisen. Mit diesem Umzug, welcher sogar von einer kleinen Kapelle angeführt wurde, sollte auf dieses Heim aufmerksam gemacht werden um mehr Spendengelder zusammen zukriegen. Ziel des Umzuges war die St.Pauls Kathedrale, wohl eine der Größten Kirchen in Ostafrika. Dort fand dann in einem noch eine Art Wohltätigkeitsveranstaltung statt, wo gespendet werden konnte, wo alles mögliche zu gunsten von Toto-Love versteigert wurde, und besondere Spender geehrt wurden. Ich glaube, insgesamt sind an dem Tag über 1000 € (also 100000 Kenia-Shilling) zusammengekommen. Ich hoffe, das da richtig was draus wird, weil das Projekt aus allen Nähten platzt mit seinem recht kleinen Grundstück...

Sonntag waren wir mit Naomi in einem Afrikanischen Gottesdienst. Es war ein besonderer, da eine Kirche renoviert und neu geweiht wurde, deshalb sind einige Gemeinden in dieser Kirche zusammengekommen. Es wird viel gesungen, und das recht peppig. Es haben einige verschiedene Chöre und kleine Ensembles gesungen, so auch Naomi mit ihrem Frauenchor.  Am Anfang fand ich das von einem Keyboard erzeugte Schlagzeug-“Geräusch“, welches fast jedes Stück begleitete, ganz ok, aber mit der Zeit fand ich es dann doch recht nervig.... Am Anfang wurde noch dieser und jener vorgestellt und begrüßt. Einer der Priester die da waren, rief dann auf einmal und vier Freiwillige auf, was wir jedoch etwas spät bemerkten, da wir bisher noch nicht wirklich Kiswahili verstehen. Also wurden auch wir vorgestellt und begrüßt...
Der ganze Gottesdienst dauerte etwa vier Stunden, wodurch es mit der Zeit recht anstrengend wurde, abgesehen davon, dass wir die ganze Zeit fast nichts verstanden haben, es sei denn, es wurde mal kurz ein Fetzen Englisch gesprochen...
Nach dem Gottesdienst gab es noch Essen. Dabei wurden wir offenbar zu „wichtigen Gästen“ erklärt und bekamen nicht nur einfach gewürzten Reis, sondern schon ein recht vielfältiges Essen. Als wir dann wieder per Matatu heimgefahren sind, war es schon gegen halb vier.
Am Abend hab ich noch das erste Mal richtig per Hand gewaschen. Besonders bei recht schweren Jeanshosen merkt man schon, was ne Waschmaschine für ein Luxus ist...

Am Montag war dann wieder ein ganz normaler Arbeitstag. Ich arbeite jetzt meistens von 8.00 bis 16.00.
Da hab ich das erste Mal an einer Drehbank gestanden und versucht aus einem Stück Holz ein paar Bälle zum jonglieren und einen Kreisel zu drehen. Der erste Kreisel ist recht gut geworden. John hat ihn inzwischen angemalt und für seinen Sohn mitgenommen :)
Abends haben wir Naomis älteste Schwester kennen gelernt, welche vom Alter eigentlich ihre Mutter sein könnte... Das Problem bei ihr ist, dass sie fast kein Englisch versteht. Deswegen fällt die Kommunikation mit unserem sehr sehr bröckeligen und vereinzelten Kiswahilikenntnissen recht schwer.
Dienstag waren weder John noch James auf Arbeit da, deshalb hatte ich eigentlich fast nichts zu tun. Dafür hab ich Justin,  einem der älteren Jungen (ich glaube er ist 15) beigebracht, auf stelzen zu laufen. Im Laufe des Tages haben wir dann noch ein weiteres Paar Stelzen gebaut und als ich mal eines der kleinen Kinder aus der Vorschulklasse auf die stelzen gestellt habe und von hinten gehalten habe beim laufen, waren die alle ganz verrückt danach. So bin ich bestimmt eine Stunde mit einer Meute Kinder herum über das Gelände des Kinderheims gewankt, ständig mit einem anderen Kind auf den Stelzen... Mit wenig Kiswahili war es leider erstmal schwierig zu verhindern, dass sich die stärksten ständig vordrängeln und die anderen wegschubsen aber nach einiger Zeit hab ich das ganz gut in den Griff bekommen....
an dem Tag habe ich auch wieder Bekanntschaft mit der zeitweisen Unzuverlässigkeit des Kenianischen Stromnetzes gemacht. Als ich mich nochmal an der Drehbank versuchen wollte, war dann ständig Stromausfall, so dass das Weiterarbeiten etwas schwierig wurde...
Nachmittags mussten die drei Mädels auf Naomis Anweisung alle ins Nagelstudio und sie die Zehnägel lackieren lassen...sie haben es mehr oder weniger begeistert gemacht :)

Mittwoch früh hab ich das erste Mal erlebt, das Kenianer in Eile sind. Sonst gilt ja fast überall der Spruch „There is no hurry in Afrika“. Ich bin mit James und ein paar anderen auf die Baustelle des kleinen Krankenhauses gefahren um endlich die Türen und einige Fenster einzubauen. Als früh der Laster im St. Stephen´s Home ankam, fingen auf einmal alle sehr schnell an die Türen und Fensterrahmen und Bretter aufzuladen, Werkzeug und allerlei Kram zusammenzusuchen, und da noch etwas fehlte wurden noch schnell ein paar Bretter zurecht gesägt und gehobelt, und dass alles in einer recht hohen Geschwindigkeit :)
Da nicht alle in den Laster passten, saß James mit auf der Ladefläche, sprang jedoch nach kurzer Zeit herunter und rannte einen anderen Weg lang als den den wir fuhren. Kurz darauf kamen wir in eine Polizeikontrolle, welche sich auf eine Äußere Sichtkontrolle des Lasters belief. Eigentlich ist das sitzen auf Ladefläche verboten, und so stieg James erst einige hundert Meter nach der Polizeikontrolle wieder auf. Nachdem noch eine Frau, die auch auf die Baustelle wollte, einstieg, bin ich auf auf die Ladefläche umgestiegen. Recht unbequem aber lustig, zwischen all den Brettern und dem Werkzeug zu sitzen :)
Auf der Baustelle angekommen kehrte wieder die typisch kenianische Gemütlichkeit ein. Also gab es beim arbeiten auch immer wieder Pausen, einfach um sich zu unterhalten. Da wir kein Mittagessen mit hatten sind wir ca. 2 km irgendwo hin gelaufen um Ein kleines Mittagessen und etwas Wasser zu bekommen.  Wieder auf der Baustelle stellte sich nach einiger Zeit heraus, dass noch ein paar Balken und noch irgendwas anderes fehlen. Also wieder „Pause“ machen.
Zurück zum St. Stephens Home sind wir dann gelaufen, also wieder etwa 5 km. Unterwegs hab ich das erste Mal Zuckerrohr gegessen. Oder besser gesagt, ausgeketscht und die Fasern wieder ausgespuckt. James meinte, dass man das in Kenia meistens beim Laufen isst. Ich fand nicht übel :)
In der Stadt habe ich noch einen Fahrradschlauch besorgt um das zweite Fahrrad, welches im Kinderheim herumsteht zu reparieren, damit wir morgen zur Baustelle fahren können und nicht wieder laufen müssen. Ich habe Festgestellt, dass ein Fahrradschlauch in Deutschland vollkommen überteuert ist, denn hier hab ich nur ca. 1,50€ dafür bezahlt.
Mals sehen ob das alles funktioniert...
Heute (Donnerstag) haben wir es Vormittag geschafft, dass Fahrrad zu reparieren, auch wenn wir ein Paar Teile wie den Kettenschutz und den verbogenen Ständer abbauen mussten, damit nicht ständig irgend etwas am Hinterrad schleift. Die Fahrt zur Baustelle war ganz lustig, teilweise hab ich James auf dem Gepäckträger gehabt teilweise John. Hier in Embu ist es ziemlich hügelig, was das ganze etwas erschwert... Und wirklich schnell fahren kann man aufgrund der teilweise recht schlechten Straßen auch nicht.
Letztendlich sind wir aber gut auf der Baustelle angekommen und haben genau wie am Vortag weitergemacht. Zum Mittagessen haben wir uns ein paar „Wurzeln“ ausgegraben welche sich Cassava nennen, und wir haben noch eine Suppe aus Mais, Bohnen und Tomaten bekommen.
Hat eigentlich ganz gut geschmeckt, und man hat wieder was im Magen.
Dank den Fahrrädern ging der Rückweg auch etwas schneller als am Mittwoch, jedoch war es bedeutend wärmer als am Vormittag. Somit habe ich heute meiner erste „Fahrradtour“ in Kenia gemacht. Richtig schön, mal wieder richtig Fahrrad gefahren zu sein :)
Morgen werden wir auch noch einmal dorthin fahren. Hoffentlich werden wir dann fertig.
Heute Abend hab ich mal wieder Wäsche gewaschen...man braucht ganz schön lange, um eine Hose richtig zu waschen.....
Später am Abend musste ich jedoch feststellen, dass ich wahrscheinlich ein Stück von der Cassava-Wurzel gegessen habe, was man einfach nicht essen wollte. Jedenfalls ist mir davon schlecht geworden, und ich lag auch den nächsten Tag flach...
Aber ab Samstag ging es mir wieder besser, auch wenn ich mich noch wie ein Schluck Wasser gefühlt habe....
Samstag hatte ich auf Arbeit mal wieder etwas Zeit, da Samstag Waschtag war und sonst nicht so viel los war. Da konnte mal wieder ein bisschen Klavier üben :)
Sonntag Vormittag wollte ich eigentlich in die Gemeinde bei mir um die Ecke gehen, aber irgentwie war da absolut niemand. Also bin ich wieder auf Arbeit und Hab dort den Gottesdienst besucht.
Hier in Kenia ist offenbar so ziemlich jeder gläubig. Nach dem Gottesdienst war für die Kinder noch Sonntagsschule, es war ganz witzig, auch wenn ich nicht viel von dem ganzen Kiswahili verstanden habe. Einige von den Kindern spielen offenbar immer eine Bibelstelle nach, und die anderen müssen raten welche es ist, oder worum genau es ging.
Sonntag Nachmittag sind die ganzen Jungs zum Fußballspielen gegangen. Da waren dann auch die meisten größeren dabei, die wir bisher leider nicht wirklich kannten.
Ich hab auch mitgespielt, musste aber feststellen, dass meine Kondition extrem schlecht ist, jedenfalls wenn es ums rennen geht... Aber es war einfach toll sich mal wieder richtig zu bewegen.

Heute, also Montag hatte ich frei. Also erstmal ausschlafen. Und dann ein bisschen in meinem Buch
weiterlesen („Sie belieben wohl zu scherzen Mr. Feynman!“).
Danach hab ich mit Naomis großem Sohn Adrian Filme geguckt und wieder Wäsche gewaschen.
Adrian ist glaube ich 17. Eigentlich müsste er im Internat sein, aber aufgrund irgentwelcher Probleme ist er erstmal zu Hause...

Jetzt im Internetcafe war erstmal Stromausfall... also hinsetzen und warten bis der Strom wiederkommt. Ein Glueck, dass ich meine Texte immer vorher schreibe und gespeichert habe... sonst haette ich jetzt alt ausgesehen und alles neu schreiben duerfen :)

Liebe Grüße an alle aus Kenia!
Euer Philipp

Freitag, 10. September 2010

Hallo an euch alle, ihr „Daheimgebliebenen“.
Hier gibt es nun den ersten Blogeintrag aus Kenia. Bitte wundert euch nicht, wenn ich während des Textes manchmal meine Meinung, oder die Zeitform ändere. Das kommt dadurch, dass ich diesen Eintrag über mehrere Tage hinweg geschrieben habe. Wie ihr dann lesen werdet, hat sich schon während der ersten paar Tage manches etwas verändert...

Ich bin letztendlich gut in Emu angekommen.
Am Samstag um 22.20 bin ich von Frankfurt am Main gestartet. Schon in Frankfurt hab ich einige andere Freiwillige vom VIA e.V. getroffen, also haben wir auch gleich als Gruppe eingecheckt und die ganze Wartezeit überbrückt.
Nach ca. 6 Stunden Flug (glücklicherweise auf einem Fensterplatz)  im leicht bewölkten bis blauen Himmel bin ich dann in der Nähe von Dubai in einem herrlichen Sonnenaufgang . aufgewacht.

 In Dubai auf dem Flughafen, welcher mit seinen mindestens 60 Gates wirklich riesig ist, haben wir (wir waren  ganze 15 VIA-Freiwillige, die sich in einzelne Gruppen aufgeteilt hatten) erfolgreich mit herumlaufen, rumsitzen, etwas Schlafen und essen ganze 8 Stunden totgeschlagen...Dann hieß es wieder einsteigen und 15.05 startete der Flieger nach Nairobi.
In Nairobi in Kenia war es leider schon dunkel, weswegen man bei der Landung um 19.05 sehr wenig gesehen hat. Nach dem Aussteigen ging es zur Passkontrolle, welche sich jedoch auch wieder als endlose Warterei herausstellte. Bis jedoch alle durchgekommen sind Ich glaube wir haben gerade eine sehr ungünstige Stoßzeit auf dem Flughafen erwischt, sodass endlose Schlangen an den Passkontrollen standen. Ich hab es als erster von der VIA-Gruppe geschafft und somit Kenia betreten. Bis jedoch wirklich alle von uns durch waren, war es gegen 23.00.
Draußen im Wartebereich des Flughafens warteten schon David Monarch und Julius mit einem weiteren Helfer auf uns. Die armen hatten bereits seit 18.00 auf uns gewartet...
Nachdem wir und unser Gepäck nun in die vier Autos (eins davon war zum Glück ein Kleinbus) verladen waren, ging es zu David nach Hause. Dort gab es noch Abendessen, typisch kenianisch, also für uns alle erst mal ungewohnt, aber trotzdem lecker.
Danach hat uns David auf unsere Schlafplätze verteilt, manche in einer angemieteten Wohnung, manche bei anderen Freiwilligen, die schon in ihren eigenen Wohnungen waren, und wir vier (also Katja, Melanie, Stella und ich) haben bei David in zwei Zimmern geschlafen.
Am Montag sind wir alle zusammen in die Stadt, haben uns neue Sim-karten besorgt, Geld getauscht, (ein Kenia-Schilling entspricht etwa einem Cent), und uns noch in einem Internetcafé in der Online-Registrierung der Deutschen Botschaft eingetragen.Einige ´wurden am Nachmittag und Abend noch auf ihre richtigen Wohnungen und Projekte verteilt.

Für uns ging es am Dienstag um 6.00 los nach Embu.
Dort hat uns David zu unserer  Gastmama gebracht (ja, eigentlich hatten wir uns auf eine WG eingestellt, was teilweise eine Mischung aus Überraschung und leichter Enttäuschung verursacht hat)
und uns dann noch unserer Projekte gezeigt.
Unsere Gastmama Naomi ist sehr nett, und ich  glaube, dass es zumindest am Anfang sehr gut ist, jemanden zu haben, der sich in Embu und in der ganzen Kultur und dem Alltagsgeschehen auskennt. Andererseits leben wir jetzt wieder in Zweierzimmern, was hoffentlich keine Probleme bringen wird, jedoch sind diese sehr klein, also ein großer Schrank mit zwei Türen ohne weitere Unterteilung, zwei Betten und ein recht niedriger Tisch. Ich lebe erst mal mit Melanie zusammen in einem Zimmer.
Das Essen ist wie gesagt ungewohnt,aber ich denke, man kann sich da sehr schnell dran gewöhnen.
Es gibt wie erwartet eher wenig Fleisch aber dafür viel Reis und Bohnen und anderes Gemüse:)
Und Naomi zeigt den Mädels wie man kenianisch kocht. Ich hoffe, dass sich die kleine Probleme mit der Zeit irgendwie lösen.

Unsere Projekte sind sehr unterschiedlich. St.Stephen´s Children´s Home, also das von Stella, ist sehr groß, es gibt drei Klassenzimmer, einen großen Essenssaal, Schlafräume, einen Spielplatz, ein eigenes Haus für die Verwaltung, eigene Werkstätten für Holz und Metall, sogar ein eigenes Haus mit einigen Zimmern nur für Gästge ist vorhanden. ein Tierstall mit Kühen, Ziegen, Schweinen und Hühnern. Hühner werden hier offenbar recht häufig gehalten, da üebrall auch auf der Straße welche herumlaufen und auch in fast jedem Garten ein kleiner Hühnerstall steht. Auch David in Nairobi hatte einige Hühner. Es gibt dort ca. 10 Mitarbeiter und eben etwa 50 Kinder. Bei diesen 50 Kindern sind jedoch auch mitgezählt, die zu Hause wohnen und nur zur Schule oder Vorschule hinkommen.
Das Projekt von Melanie und Katja ist dagegen wirklich sehr klein. Es gibt nur ein einziges Haus mit 6 Räumen und einem kleinen Grundstück herum. Auf diesem Grundstück ist nur noch ein Kleiner Garten angelegt und ein Hühnerstall und zwei kleine Schaukeln stehen noch dort.
Nachdem wir unsere Projekte angeschaut haben, sind wir noch in die Stadt und haben dort auf Naomi an ihrer Arbeitsstelle (einem Callshop des wohl bekanntesten Mobilfunkanbieters Kenias „Safaricom“) gewartet und dabei gleich mal richtig Begegnung mit dem Afrikanischen Zeitverständnis gemacht. Als wir dort gegen 11.00 ankamen, sagte und eine Kollegin, das Naomi bald kommt: „She is coming.“ wir haben uns hingesetzt und gewartet. Nach knapp zwei Stunden haben wir sie nochmal angerufen und sie meinte, sie wäre in 20 Minuten da. Aus diesen 20 Minuten wurden jedoch auch nochmal mindestens eine Stunde.
Zu Hause haben wir es nach einigem herumprobieren geschafft, kurz Internet zu haben, jedoch haben wir irgendwie einen recht teuren Anbieter erwischt, also werde ich noch Nach einem Internetcafé suchen  müssen um weiter Kontakt halten zu können. Deswegen hat es auch recht lange gedauert, bis nun der erste Blogeintrag aus Kenia ankommt.
Hier in Embu ist das Wetter bisher sehr schön, aber auch nicht zu sonnig und heiß.
Und was wirklich so ist wie auf allen bekannten Bildern: die Erde ist richtig rot!

Am Mittwoch waren wir das erste Mal in unseren Projekten. Stella und ich waren in einer Vorschulklasse. Die Kinder sind drei bis zehn Jahre alt, lernen aber schon richtig lesen. Zur Zeit sind sie noch bei den einzelnen Buchstaben bis hin zu 3er-Kombinationen... Ich fange an, mich an meine Grundschulzeit zu erinnern, als ich genauso die einzelnen Buchstaben und die Laute und den Zusammenklang der einzelnen Buchstaben gelernt habe. Auch lernen die Kinder schon rechnen mit Zahlen von 1 bis 10. Zählen können sie dagegen schon bis hundert (jedenfalls alle zusammen im Sprechchor). Teilweise haben wir der Lehrerin geholfen, die Aufgaben der Kinder zu korrigieren und den einzelne Kindern zu sagen, welche Aufgaben sie nochmal machen müssen.
Insgesamt war dieser Tag schon etwas Kopfarbeit, weil es einfach so viele Namen gibt, die man versucht sich zu merken. Von den Kindern fällt mir gerade noch Philip, Martin (ratet mal warum genau die zwei...), Dennis, Mark, Brian und Alice ein. Sich mit den Kindern zu verständigen war teilweise etwas schwierig, weil bisher nur wenige Englisch sprechen. Dafür sprechen sie alle Kiswahili, was ich und Stella jedoch nicht oder nur „ja“ und „nein“ verstehen.
Aber ich hoffe, dass sich meine Kiswahili-Kenntnisse bald verbessern.
Schade ist jedoch, dass Stella und ich noch nicht so richtig etwas zu tun haben. Zur Zeit arbeiten wir von 8.00 bis 16.00. Zu dieser Zeit sind jedoch nur die Vorschulkinder da, für welche man jedoch einfach keine drei Personen zu Aufsicht und für den Unterricht braucht.
Ich glaube, die älteren Kinder, welche schon irgendwo anders zur Schule gehen kommen erst gegen 16.00, also genau dann wenn wir gehen. Gina, eine Freiwillige aus den USA, welche auch im St. Stephen´s Home arbeitet und von Juli bis Dezember dort  ist auch den ganzen Tag dort, hat jedoch wahrscheinlich auch nur zu tun, wenn die Älteren kommen. Hoffentlich ändert sich unsere gegenwärtige Arbeitssituation noch..
Am Nachmittag sind Stella und ich ca 30 Minuten in die Innenstadt von Embu gelaufen und wir „mzungus“ (also wir „Weiße“)haben uns mit Katja und Melanie getroffen. Dort haben wir einfach ein wenig die Stadt angeschaut, haben mal den örtlichen Supermarkt besucht und uns Dann mit Naomi getroffen. Mit Ihr sind wir dann auch in einem Matatu, also einem Kleinbus für ca. 10 Personen, in dem etwa 20 Leute sitzen und der überall hält um Leute ein oder aussteigen zu lassen.

Am Donnerstag, also dem zweiten Tag im Projekt fand ich es schon viel besser. Erst war ich mit Stella nochmal in der Vorschulklasse. Dort haben wir aber bisher nicht viel zu tun.
Ab der Mittagspause bin ich dann mit in der „Holzwerkstatt“ gewesen und habe zusammen mit James zwei Holztüren gebaut. Er und John, welche auch in den Werkstätten arbeitet gehören glaube ich zu den ersten Kinder, die im St. Stephen´s Home aufgewachsen sind, ich würde sie jetzt auf etwa 30 Jahre schätzen. Die Türen wollen wir morgen in einem Krankenhaus irgendwo in Embu einbauen. Ich bin gespannt :)
Was zumindest mich und Stella leicht überrascht ist, dass bisher keiner von uns in irgend einer Weise krank geworden ist, nicht einmal der allseits bekannte „Reisedurchfall“ hat zugeschlagen....
Uns wurde ja schon im Vorbereitungsseminar gesagt, dass wir hier ziemlich auffallen und oft angesprochen werden und vor allem von den Kindern "mzungu" gerufen werden. Es ist bisher ganz lus´tig wenn du von mindestens jedem Zehnten (besonders außerhalb der Innenstadt) angesprochen wirst mit der Frage "how are you?" nur um dann ein "I´m fine" von dir zu geben, oder schon von weitem viele Kinder "mzungu" rufen hörst. Stella meinte heute schon, als ich etwas später aus dem Kinderheim nach Hause kam, sie hätte schon vor ner halben Minute gewusst, dass ich gleich komme, weil sie die ganzen Kindern draqußen "mzungu" rufen gehört hat.
Katja und Melanie haben heute noch ein Internetcafé gefunden. Also werdet ihr diesen Blogeintrag hoffentlich am Freitag online finden.


Bis jetzt gibt es leider keine Bilder direkt aus Kenia, weil ich nicht unbedingt von allem und jedem Bilder machen will ohne überhaupt ein paar Tage da gewesen zu sein... Damit sollte man hier auch etwas vorsichtiger sein...Aber ich denke, mit der Zeit werdet ihr auch einige Bilder direkt von hier zu  Gesicht bekommen.

Liebe Grüße von mir aus Kenia an alle die das lesen und an alle die sich grüßen lassen.
Lasst´s euch gut gehen.
Philipp

Montag, 30. August 2010

Los Gehts!

Nun steht es endlich fest: Ich fliege am 04.09. von Frankfurt nach Kenia....
Jetzt noch die letzten Sachen besorgen und abholen und dann gehts los :)
 Die nächste Nachricht wirde dann wohl schon aus Kenia kommen

Bis Bald
Philipp

Donnerstag, 19. August 2010

Neuer Termin...

Durch bisher nciht ganz klare Umstände (z.B.Visumsprobleme) werde ich wahrscheinlich erst am 4. September abfliegen und nciht wie geplant am 28.08...
Also heist es: weiter Papierkram machen und abwarten....

Montag, 16. August 2010

Vorbereitungsseminar

Vor nun schon einer reichlichen Woche bin ich vom zwölftägigen Vorbeitungsseminar aus Fulda zurück
Tolle zwei wochen....Tolle Truppe (lauter Afrikafreiwillige), tolle Seminarleiter, tolles Programm und ich denke, es hat sehr geholfen, sich über manches noch klarer zu werden und vielleicht den Blickwinkel auf manches etwas zu verbessern.
Heute sind es nicht mal mehr zwei Wochen bis zur Abreise...die Zeit tickt und auch der Papierkram wird mich in diesen Zwei Wochen noch einige Male überkommen.
Ich bin gespannt auf den 29.08...
Bis bald
Philipp