Hallo an alle!
hier gibt es mal wieder ein Paar Bilder aus Kenia:
http://www.flickr.com/photos/54873857@N03/sets/
Viel Spaß beim angucken
euer Philipp
Donnerstag, 20. Januar 2011
Donnerstag, 6. Januar 2011
Frohes Neues!!!
Erst einmal allen noch ein frohes, gesundes, glückliches, usw..., neues Jahr!
Erstmal haben wir ein ganz tolles Weihnachten in Embu insgesamt zu zehnt (mit Ruben und Julian aus einem Masaidorf, Luisa und Sarah aus Mombasa und Stefan und Dennis, den Freunden von Stella und Melli) gefeiert, ganz leckere Käsespätzle gegessen und gewichtelt.
Von den anderen Freiwilligen haben wir einen kleinen Weihnachtsmann mit Namen „Ignatz von und zu Ugali“ bekommen.
Am 25. war ich erst mit den Kindern von Toto-Love Klavierspielen und dann noch in der NAK. Dort Waren wir insgesamt zu elft (davon fünf Kinder) im Gottesdienst, da alle anderen irgendwo hingefahren sind um ihre Familien zu besuchen. Das ist hier in Kenia allgemein so üblich, weswegen um die Weihnachtszeit auch alle Transportmöglichkeiten teurer werden. Am 26. haben wir im St. Stephens Spätzle mit Linsen und Würstchen gekocht. Leider haben den meisten die Spätzle nicht so gut geschmeckt wie wir gehofft hatten...
Am 27. hieß es dann: Rucksack packen und ab ins Matatu (was wie erwartet teurer war als sonst...)
Da wir eigentlich in nem Zehner-Matatu fahren wollten, es aber keine gab, haben wir acht Mzungus (Melanie und Dennis sind schon einen Tag früher gefahren) ein eigenes Matatu für acht Personen bekommen :) Für die umstehenden haben wir wahrscheinlich wie ne typische Reisegruppe von Touristen ausgesehen, vor allem alle in nem „privaten“ Auto! Kurz vor Nairobi hatten wir noch eine Reifenpanne, also alle mal aussteigen und Rad wechseln.
In Nairobi haben wir nur Kurz was gegessen und sind dann in den Bus nach Mombasa gestiegen.
Wir haben sogar einen ziemlich komfortablen erwischt, genau wie ein richtiger Reisebus. Da der Bus mindestens acht Stunden über Nacht fuhr, hab ich die meiste Zeit geschlafen.
In Mombasa haben wir uns in den paar Tagen die Altstadt und das Fort Jesus angeguckt, ein Fort, welches 1589 von den Portugiesen erbaut und in seiner Geschichte ständig zwischen Arabern und Portugiesen umkämpft war. Wir waren auch an dem Strand wo auch die meisten Kenianer hingehen,
aber auch am „Diani Beach“ ein recht berühmter Strand mit weißem San und vielen sauteuren Hotels. Einfach wunderbar auf weißem Sand zu liegen oder im badewannenwarmen Indischen Ozean zu planschen. Wir haben auch frische Kokosnüsse probiert und die „Kokosmilch“ getrunken.
Schmeckt gar nicht so schlecht, aber eigentlich gar nicht so richtig nach dem uns bekannten Kokosgeschmack.
Den einen Abend waren wir im Kino und haben uns Due Date, einen etwas sinnlosen aber einfach lustigen Film angeguckt.
Dann waren wir noch im Haller-Park, eine Art kenianischer Zoo mit Krokodilen, Giraffen, ganz vielen frei herumlaufenden Affen, Büffeln, Nilpferden, Antilopen und ner großen Galapagos-Schildkröte.
Auch waren wir auf dem Kongowea-Markt, wo Sachen ( ich glaube die meisten gebraucht, aus Europa und den USA) verkauft werden. Dort bin ich dummer Weise Opfer eines Taschendiebes geworden, der mir meine Brieftasche mit ca. 40€ und meiner Bankkarte geklaut hat...
Das war das einzig dumme an Mombasa...
Silvester haben wir am Diani Beach auf einer tollen (aber auch teuren) Party gefeiert. Einfach toll, die ganze Zeit tolle Musik, tolles Essen und Trinken, wer will an den Strand legen und ausruhen...
Und dann am ersten Morgen 2011 am Strand liegen und in den Sonnenaufgang gucken...herrlich!!!
Am Morgen bin ich dann nochmal ins Wasser gegangen und hatte dort eine sehr stachelige Begegnung: alles voller Seeigel! Und ich bin voll in einen reingetreten!
Da konnte ich mittags, als wir zu Hause waren noch ne ganze Weile in meinem Fuß pulen um die ganzen abgebrochenen Stachelstückchen rauszubekommen...
Den Rest des Tages haben wir einfach nur geschlafen (es war einfach notwendig nachdem wir Silvester durchgefeiert hatten :) )
Abends sind Julian und Ruben dann wieder nach Nairobi gefahren, Ruben hat offenbar die letzten zwei Tickets für diesen Abend nach Nairobi in ganz Mombasa bekommen. Sonst war alles ausgebucht.
Sonntag war ich mal in Mombasa in der Gemeinde in Kongowea (so heißt der Stadtteil), nachmittags nochmal am Strand das warme Wasser genießen und Abends bin ich mit Melli und Dennis wieder nach Nairobi gefahren. Die Busgesellschaft bei der ich noch drei Karten für diesen Abend bekommen konnte erschien mir im nach hinein so, als wäre sie nur mal schnell für die Silvesterzeit gegründet worden. Offenbar wurden Karten für zwei verschiedene Busse verkauft, aber keiner wusste so richtig welche Karten jetzt für welchen Bus waren.(ich weiß auch nicht genau, ob wir eigentlich im richtigen Bus saßen...). Einer hätte sich fast mit dem Busbegleiter wegen nem Sitzplatz geprügelt! Ich hab dann erstmal aufgeatmet als wir dann endlich losgefahren sind.
Der Bus selber war diesmal genau wie ein einfacher Stadtbus in Nairobi: unbequeme schmale Sitze und schlecht gefedert. Da fiel mir das schlafen die Nacht über etwas schwierig.
Folglich kam ich mit schmerzendem Hintern und steifem Nacken in Nairobi an.
Dort haben wir es uns erstmal so gemütlich wie möglich gemacht, was schwierig war, denn nach Mombasa kommt einem einfach alles eisig Kalt vor, und haben gewartet bis das Pizza-Inn aufmacht. Pizza essen gehört inzwischen fast zum Standart-Programm wenn ich in Nairobi bin :)
Und ich hab noch ein paar neue Teile für mein Fahrrad bekommen. Die Wahrscheinlichkeit, das zu bekommen wonach man sucht, ist in Nairobi etwa zehn mal so hoch wie in Embu :)
In Embu hab ich erstmal mein Fahrrad umgebaut, dann einen Tag einfach ausgeruht und nichts gemacht, und gestern war ich mal den ganzen Tag Fahrrad fahren und seit heute arbeite ich wieder.
Nochmal ganz liebe Grüße, jetzt wieder aus Embu
Philipp
Erstmal haben wir ein ganz tolles Weihnachten in Embu insgesamt zu zehnt (mit Ruben und Julian aus einem Masaidorf, Luisa und Sarah aus Mombasa und Stefan und Dennis, den Freunden von Stella und Melli) gefeiert, ganz leckere Käsespätzle gegessen und gewichtelt.
Von den anderen Freiwilligen haben wir einen kleinen Weihnachtsmann mit Namen „Ignatz von und zu Ugali“ bekommen.
Am 25. war ich erst mit den Kindern von Toto-Love Klavierspielen und dann noch in der NAK. Dort Waren wir insgesamt zu elft (davon fünf Kinder) im Gottesdienst, da alle anderen irgendwo hingefahren sind um ihre Familien zu besuchen. Das ist hier in Kenia allgemein so üblich, weswegen um die Weihnachtszeit auch alle Transportmöglichkeiten teurer werden. Am 26. haben wir im St. Stephens Spätzle mit Linsen und Würstchen gekocht. Leider haben den meisten die Spätzle nicht so gut geschmeckt wie wir gehofft hatten...
Am 27. hieß es dann: Rucksack packen und ab ins Matatu (was wie erwartet teurer war als sonst...)
Da wir eigentlich in nem Zehner-Matatu fahren wollten, es aber keine gab, haben wir acht Mzungus (Melanie und Dennis sind schon einen Tag früher gefahren) ein eigenes Matatu für acht Personen bekommen :) Für die umstehenden haben wir wahrscheinlich wie ne typische Reisegruppe von Touristen ausgesehen, vor allem alle in nem „privaten“ Auto! Kurz vor Nairobi hatten wir noch eine Reifenpanne, also alle mal aussteigen und Rad wechseln.
In Nairobi haben wir nur Kurz was gegessen und sind dann in den Bus nach Mombasa gestiegen.
Wir haben sogar einen ziemlich komfortablen erwischt, genau wie ein richtiger Reisebus. Da der Bus mindestens acht Stunden über Nacht fuhr, hab ich die meiste Zeit geschlafen.
In Mombasa haben wir uns in den paar Tagen die Altstadt und das Fort Jesus angeguckt, ein Fort, welches 1589 von den Portugiesen erbaut und in seiner Geschichte ständig zwischen Arabern und Portugiesen umkämpft war. Wir waren auch an dem Strand wo auch die meisten Kenianer hingehen,
aber auch am „Diani Beach“ ein recht berühmter Strand mit weißem San und vielen sauteuren Hotels. Einfach wunderbar auf weißem Sand zu liegen oder im badewannenwarmen Indischen Ozean zu planschen. Wir haben auch frische Kokosnüsse probiert und die „Kokosmilch“ getrunken.
Schmeckt gar nicht so schlecht, aber eigentlich gar nicht so richtig nach dem uns bekannten Kokosgeschmack.
Den einen Abend waren wir im Kino und haben uns Due Date, einen etwas sinnlosen aber einfach lustigen Film angeguckt.
Dann waren wir noch im Haller-Park, eine Art kenianischer Zoo mit Krokodilen, Giraffen, ganz vielen frei herumlaufenden Affen, Büffeln, Nilpferden, Antilopen und ner großen Galapagos-Schildkröte.
Auch waren wir auf dem Kongowea-Markt, wo Sachen ( ich glaube die meisten gebraucht, aus Europa und den USA) verkauft werden. Dort bin ich dummer Weise Opfer eines Taschendiebes geworden, der mir meine Brieftasche mit ca. 40€ und meiner Bankkarte geklaut hat...
Das war das einzig dumme an Mombasa...
Silvester haben wir am Diani Beach auf einer tollen (aber auch teuren) Party gefeiert. Einfach toll, die ganze Zeit tolle Musik, tolles Essen und Trinken, wer will an den Strand legen und ausruhen...
Und dann am ersten Morgen 2011 am Strand liegen und in den Sonnenaufgang gucken...herrlich!!!
Am Morgen bin ich dann nochmal ins Wasser gegangen und hatte dort eine sehr stachelige Begegnung: alles voller Seeigel! Und ich bin voll in einen reingetreten!
Da konnte ich mittags, als wir zu Hause waren noch ne ganze Weile in meinem Fuß pulen um die ganzen abgebrochenen Stachelstückchen rauszubekommen...
Den Rest des Tages haben wir einfach nur geschlafen (es war einfach notwendig nachdem wir Silvester durchgefeiert hatten :) )
Abends sind Julian und Ruben dann wieder nach Nairobi gefahren, Ruben hat offenbar die letzten zwei Tickets für diesen Abend nach Nairobi in ganz Mombasa bekommen. Sonst war alles ausgebucht.
Sonntag war ich mal in Mombasa in der Gemeinde in Kongowea (so heißt der Stadtteil), nachmittags nochmal am Strand das warme Wasser genießen und Abends bin ich mit Melli und Dennis wieder nach Nairobi gefahren. Die Busgesellschaft bei der ich noch drei Karten für diesen Abend bekommen konnte erschien mir im nach hinein so, als wäre sie nur mal schnell für die Silvesterzeit gegründet worden. Offenbar wurden Karten für zwei verschiedene Busse verkauft, aber keiner wusste so richtig welche Karten jetzt für welchen Bus waren.(ich weiß auch nicht genau, ob wir eigentlich im richtigen Bus saßen...). Einer hätte sich fast mit dem Busbegleiter wegen nem Sitzplatz geprügelt! Ich hab dann erstmal aufgeatmet als wir dann endlich losgefahren sind.
Der Bus selber war diesmal genau wie ein einfacher Stadtbus in Nairobi: unbequeme schmale Sitze und schlecht gefedert. Da fiel mir das schlafen die Nacht über etwas schwierig.
Folglich kam ich mit schmerzendem Hintern und steifem Nacken in Nairobi an.
Dort haben wir es uns erstmal so gemütlich wie möglich gemacht, was schwierig war, denn nach Mombasa kommt einem einfach alles eisig Kalt vor, und haben gewartet bis das Pizza-Inn aufmacht. Pizza essen gehört inzwischen fast zum Standart-Programm wenn ich in Nairobi bin :)
Und ich hab noch ein paar neue Teile für mein Fahrrad bekommen. Die Wahrscheinlichkeit, das zu bekommen wonach man sucht, ist in Nairobi etwa zehn mal so hoch wie in Embu :)
In Embu hab ich erstmal mein Fahrrad umgebaut, dann einen Tag einfach ausgeruht und nichts gemacht, und gestern war ich mal den ganzen Tag Fahrrad fahren und seit heute arbeite ich wieder.
Nochmal ganz liebe Grüße, jetzt wieder aus Embu
Philipp
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